Naturpark Oberer Bayerischer Wald

Naturschutzgebiet Falkensteiner Schloßpark

FalkensteinklBei diesem 14 Hektar umfassenden Gebiet handelt es sich um den bewaldeten Granitkegel mit der darauf befindlichen Burganlage. Besonders auffallend ist der Reichtum an Laubgehölzen, denn in den Wirtschaftswäldern der Region liegt der Laubholzanteil unter 10 %.  Der Grund dafür war die Unbewohnbarkeit der Burg nach dem Ende des 18. Jahrhundert, dadurch konnte sich auf den ehemals baumfreien Hängen ein natürlicher Wald entwicklen. So daß aus dieser Zeit auch die über 200 Jahre alten Buchen, Linden und Fichten stammen. Da der Wald forstlich nicht genutzt wird findet sich zwischen den Baumveteranen reichlich Totholz, so daß ein besonderer Lebensraum für Totholzbewohner entstand.
Neben den imposanten Baumveteranen sind die unterschiedlichen Granitformationen besonders beeindruckend. Während Jahrmillionen wirkten die Kräfte von Wasser, Eis, Wind sowie chemische Prozesse auf die Granitfelsen, so kam es zur sogenannten Wollsackverwitterungen die zu den runden Kanten der Steine führt. Besonders charakteristische Gesteinsbildungen erhielten ihre eingenen Namen, wie zum Beispiel das "Froschmaul" oder das "Steinerne Gässchen". Mehrer gut markierte Wanderrouten führen durch dieses interessante Naturschutzgebiet.