Naturpark Oberer Bayerischer Wald

Das Oberpfälzer Hügelland

Die Ausläufer des Hügellandes erstrecken sich von der mittleren Oberpfalz bis nach Roding. Die gestuften und bewaldeten Höhen erreichen bis zu 500 m ü.NN. Wie in der Bodenwöhrer Bucht -als ein Teil des Oberpfälzer Hügellandes- finden sich hauptsächlich arme Sandböden. Die Hanglagen werden in der Regel forstwirtschaftlich genutzt, nur auf flacheren Teilen und in Bachnähe liegen Weiler und Einzelhöfe.

und der Vordere Oberpfälzer Wald

Der Vordere Oberpfälzer Wald ist vom Wechsel hügeliger Waldlandschaften mit geologisch bedingten Senken geprägt und schließt sich im Westen an die Mittelgebirgslandschaft an.

Im Gegensatz zu den Hochlagen der Mittelgebirge blieben die Verwitterungsdecken in den hügeligen Waldlandschaften dank des geringeren Gefälles (maximale Höhen von 500-700 m) er-halten.

Typisch für die relativ ebenen Bereiche der Senken ist die Agrarlandschaft bzw. Auenbereiche entlang von Flüssen und Bächen. Aus bisher unbekannten Gründen blieben diese Gebiete von tektonischen Hebungsvorgängen verschont. Sie waren Ablagerungsraum für den Verwitterungsschutt der angehobenen Gebiete.

Die Landschaft ist reich an Bächen, die häufig ihren Ursprung in den Waldbereichen des Oberpfälzer Waldes haben. Ökologisch bedeutsam sind dabei vor allem die naturnahen Feuchtlebensräume entlang der Schwarzach im Bereich Tiefenbach (Auen-projekt Schwarzach Biberbach) und im Bereich des Perlsees.